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Mittwoch, 2. Dezember 2009 - Autor: Jasmin Khalifa BUSINESS SUCCESS

LUNA – Das Funkeln am Schmuckhimmel, Interview mit Sabine Berlinger

 

LUNA – Das Funkeln am Schmuckhimmel
Interview mit Sabine Berlinger
 
Geschäftsführerin von Luna
powered by Berno HandelsgmbH
 
                  
         
Was ist Luna?
 
Luna ist Designschmuck im Silber- und Edelstahlbereich, der im Direktvertrieb verkauft wird.
 
Wie lange führen Sie schon das Unternehmen? Und wie kam es zu dieser Geschäftsidee?
 
Die Berno HandelsgmbH besteht seit 1980 und wurde von meinem Vater gegründet und geführt. Luna selber gibt es seit 8 Jahren, seither besitze und leite ich das Unternehmen.
 
Die Idee ist eigentlich aus der Not entstanden. Ursprünglich handelten wir mit Wanduhren. Als zusätzlichen Geschäftsbereich begannen wir bei einer Möbelkette, die unser Kunde war, auch Schmuckstudios im Verkaufsbereich einzurichten. Dem Kunden gelang die Vermarktung nicht so wie ursprünglich geplant und die Idee wurde bald verworfen.
 
Mit Schmuckkoffern ausgestattet, haben wir dann, vorwiegend im Bekanntenkreis, begonnen die Schmuckstücke im Direktvertrieb zu verkaufen. Aus dieser Blitzaktion wurde ein Vertriebsnetz, das heute aus mittlerweile 100 Leuten besteht.
 
Was ist die größte Herausforderung in Ihrem Geschäft?
 
Zwei mal im Jahr gemeinsam mit unserer Designerin eine Kollektion von passenden Accessoires zu aktuellen Modetrends auf die Beine zu stellen ist gar nicht so einfach. Auf der anderen Seite ist auch der Vertrieb eine Besonderheit. Unsere Vertriebspartnerinnen sind in ganz Österreich unterwegs. Es gestaltet sich nicht immer leicht, 100 verschiedene Individuen zu führen, die verschiedene Persönlichkeiten sind und sich in verschiedenen Lebenssituationen befinden. Es ist eine Herausforderung, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen.  
 
 
              
 
Warum sind Sie eigentlich auf Business Success als Schulungspartner gekommen?
 
Durch das rasante Wachstum des Unternehmens sah ich bald den Bedarf,  mich als Führungskraft zu stärken und auszubilden. Ich wollte kompetenter darin sein, mit so vielen Menschen umzugehen. Mittlerweile war ja nicht nur die Vertriebsstruktur gewachsen, sondern auch unsere Mannschaft der Angestellten. Mein Mann hatte schon vor einigen Jahren „Das Unglaubliche Verkaufsseminar“ gemacht und war von dem Seminar überzeugt. Auf seine Empfehlung hin trat ich in Kontakt.
 
Was wollten Sie damals im Betrieb verändern?
 
Damals waren wir noch nicht an dem Punkt, dass wir Veränderungen planen konnten. Die Vergrößerung der Struktur brachte es mit sich, dass wir uns ständig verändern mussten, um der Situation angepasst zu sein. Daher war es mein primäres Ziel, meine Position als Führungskraft zu stärken, um mit diesem Wachstum und den Veränderungen umgehen zu können.
 
Welche Maßnahmen wurden dann durchgeführt?
 
Ich habe mit einer Mitarbeiterin das Training „Leadership“ absolviert. Daraufhin nahm ich am Führungskräftetraining „Organisation & Motivation“ teil. Auch ließ ich mir „Das Unglaubliche Verkaufsseminar“ nicht entgehen, das mir sehr gut gefallen hat.

                 
 
Was waren die Ergebnisse und wie sind Sie damit zufrieden?
 
Am meisten hat mir der persönliche Fortschritt gefallen. Dass ich mich in meiner Persönlickeit als Leader entwickeln konnte, war sehr wertvoll. Ich habe genau verstanden, was für eine Qualität jemand braucht, um eine Führungspersönlichkeit zu sein und was es bedeutet, so viele Leute zu leiten. Wir pflegen auch heute noch ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis zu unseren Mitarbeiterinnen und Partnerinnen. Es ist trotzdem ein wesentlicher Unterschied, ob eine Gruppe von Freunden eine Geschäftsidee ins Leben ruft oder ob der Erfolg von einer größeren Gruppe Menschen gewährleistet sein muss, die in ganz Österreich tätig ist. Es benötigt eine stabile Managementstruktur und mehr Know-How in der Führungsebene.
 
Wir haben in Folge auch firmeninterne Verkaufstrainings durchgeführt. Die Einwandbehandlung des „Unglaublichen Verkaufsseminars“ ist genial. Das Training beinhaltet viele gute Tipps, von denen ich begeistert bin. Meine Mitarbeiter geben diese Tipps auch regelmässig an unsere Partnerinnen weiter und ich sehe die Techniken immer wieder in Anwendung.
 
Heute müssen wir weniger uns an Gegebenheiten anpassen, sondern planen unsere Zukunft und unser Wachstum unseren Vorstellungen entsprechend.
 
Was ist eigentlich ihr stabilstes Managementprinzip, das ihre Arbeit bestimmt?
 
Ich habe immer ein partnerschaftliches Verhältnis mit meinen Mitarbeitern gepflegt. Partnerschaft bedeutet Austausch. Wenn meine Mitarbeiter gut verdienen, dann verdiene ich auch gut. Geht es beiden gut, geht es allen gut. Faire Beziehungen zu meiner Umgebung sind ein leitendes Prinzip. Das habe ich immer versucht zu leben.
 
Eine weitere Strategie, die uns vermutlich auch an den Punkt gebracht hat, wo wir sind, ist meine unbeirrbare Einstellung, dass ich nicht aufgeben werde. In harten Zeiten durchzuhalten war immer oberstes Leitprinzip. So wie jedes Unternehmen in seiner Geschichte harte Zeiten durchleben muss, hatten wir natürlich auch welche. In besonders brenzligen Situationen sagte ich mir immer: „Das schaffe ich“ oder „Nichts kann kommen, das mich umhaut.“. Das gebe ich auch weiter an meine Mitarbeiter. Wir sind stark und wir werden jede Herausforderung meistern.
 
Wo würden Sie sich mit dem Unternehmen in 10 Jahren gerne sehen?
 
Eines ist für mich ganz klar: Die Kurve wird weiter steil nach oben gehen. Wir ziehen unsere Pläne durch und werden entsprechend wachsen.
 

                   

 

http://www.luna.at

 

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