Richtig, man kann es schon nicht mehr hören, dieses Wort mit K!
Wie sehr bemühen sich doch die Medien uns tagaus, tagein, von früh bis spät, unaufhörlich klar zu machen, dass wir alle in einer K…. stecken und der Einzelne so gut wie nichts dagegen unternehmen kann.
Nun ja, was man von gewissen Medien halten kann, darüber soll sich jeder selbst eine Meinung bilden, jedoch sehen die tatsächlichen Statistiken, vor allem der Klein- und Mittelbetriebe ganz anders aus.
Kürzlich durchgeführte Umfragen ergaben, dass ca. 70% (!!) der befragten Unternehmen bis jetzt über den Vorjahresumsatz liegen und dies bei gleichbleibender Spanne.
Vereinzelt hörte man sogar: „Na, wenn sich die Krise so anfühlt, dann kann sie ruhig noch dauern!“
Offensichtlich gibt es da einen immer größer werdenden Teil von Unternehmen, die aus „K…“ lieber Konjunktur machen. Die Frage ist, was machen diese Unternehmen, um einen überdurchschnittlichen Erfolg zu haben?
Ist die Statistik steigend: Nichts verändern. Wenn es leicht bergauf geht (man nennt diesen Zustand „Normales Arbeiten“), sollte man so weitermachen wie bisher. Wie hat der normale Tagesablauf ausgesehen, wie hat man mit seinen Mitarbeitern gesprochen, mit seinen Kunden, wie hat man sich seinen Lieferanten gegenüber verhalten. Wie viel und in welcher Weise hat man geworben, wie hat man seine Leute ausgebildet, usw.
Die Statistik geht jedoch bergab oder ist gleichbleibend: Wenn das Unternehmen sich also tatsächlich in einer Krise befindet, gilt es folgendes zu beachten: machen Sie das Gegenteil vom Bauchgefühl: Das Bauchgefühl sagt mir, jetzt muss ich sparen, wie spare ich also: richtig, beim Werbebudget, beim Ausbildungsbudget. Also überall dort, wo es „leicht“geht.
Der wichtigste und erste Punkt in einer Krise ist: werben! Das heißt nicht, dass man lediglich ein Inserat schaltet, sondern man kann auch persönlich „hinausgreifen“, indem man Kunden anruft (man könnte auch welche hernehmen, mit denen man schon länger keinen Kontakt hatte), direkt hinfährt, also einfach offensiv ist.
Zum Beispiel als Chef einer Firma, die über eine Außendienstmannschaft verfügt, bringe ich meine Leute dazu, aktiv zu werden. Da sind natürlich meine Managementqualitäten gefragt. Wie schnell kann ich meine Leute zum Produzieren bringen?!
Zweiter Punkt: Jetzt muss ich etwas verändern. Was war meine Arbeitsweise bis jetzt? Dies muss ich analysieren und dann Dieses oder Jenes verändern. Wenn ich in diesen Zustand geraten bin und keinerlei Änderungen an meiner Arbeitsweise vornehme, nachdem ich geworben habe, steuere ich geradewegs wieder auf eine „Krise“ zu.
Dann erst, als dritten Punkt, ist sparen an der Reihe. Und wir sehen jetzt klar, was die falsche Denkweise „da draußen“ ist. Es wird zuerst gespart! Und was passiert dann?
Firmen, die in einer Krise zuerst sparen, verlieren von Monat zu Monat Kraft. Es wird einfach immer weniger.
Nein, erst jetzt, nachdem ich die ersten zwei Punkte gemacht habe, beginne ich mit Sparmaßnahmen.
Punkt vier ist schließlich die Vorbereitung auf das Ausliefern meiner Produkte.
Wo gehört etwas besser organisiert? Welcher Ablauf sollte genauer definiert werden? usw. Wo muss ich mich selber oder meine Mitarbeiter besser qualifizieren? Wo gehören wir „fit gemacht“?
Und Punkt fünf ist wahrscheinlich der Punkt, wo ich mich nun unbeliebt mache: Sie müssen die Disziplin straffen bzw. mit der Ethik strenger umgehen. Jetzt ist nicht die Zeit, um bei jedem Zu-spät-kommen, bei jedem Fehler, egal ob groß oder klein nur des lieben Friedens Willen die Augen zu zu machen und nichts zu sagen. Jetzt gehört etwas unternommen, jetzt gehören Dinge in Ordnung gebracht.
Sollten Sie mehr über die „Formeln des geschäftlichen Erfolgs“ und deren Anwendung wissen wollen, rufen Sie uns an: 01/ 216 52 50.
In einem Analysegespräch können wir festhalten, in welchem Zustand sich Ihre Firma befindet und welche konkreten Schritte zu unternehmen sind, um in einen höheren Zustand zu gelangen.
Mit sommerlichen Grüßen,