|
Stressfaktoren Teil II – Ein Blatt im Wind Ständig auf Achse und trotzdem geht es nicht rasch genug vorwärts. Die Zeit verfliegt, man blickt zurück und fragt sich, ob man es nicht hätte besser machen können. Geht es Ihnen auch manchmal so? Der gewöhnliche Verlauf Meist beginnt eine Woche folgendermaßen: Im Büro angekommen, öffnet man sein Emailprogramm, öffnet die Post, sieht seine Aufgabenlisten durch und dann geht es los. Manchmal schafft man nicht einmal das, weil das Telefon schon klingelt, ein Mitarbeiter bereits in der Tür steht oder ein Meeting gleich um 9.00 Uhr angesetzt ist. Der berufliche Alltag wird oft vom hereinkommenden Input gesteuert. Hereinkommende Anrufe, Anfragen, Mitarbeitersorgen und –anliegen, das Finanzamt und so weiter. Man ist fleißig dabei eine Sache nach der anderen zu erledigen und wenn man das gut macht, schafft man es vielleicht, keine Arbeitsrückstände entstehen zu lassen. Aber kommt man damit wirklich weiter? Ist man damit je zufrieden? Vorbeugende Maßnahmen Um nicht so leicht in den Alltagstrott zu verfallen, schaffen sich manche Abhilfen. Gemeinsam mit der Mannschaft oder den Führungskräften werden inspirierende Pläne geschmiedet, Umsatzziele gesetzt und sonstige Vorgaben gegeben. Das ist schon einmal ein guter Ansatz. Mit einem Ziel vor Augen ist die Wahrscheinlichkeit mehr zu erreichen wesentlich höher als ohne. Sonst ist das Unternehmen bloß ein Blatt im Wind, das sich je nach Wetterlage umherbewegt. Nach einem Meeting, das entweder alle hochmotiviert oder erschlagen verlassen, werden Zielvorgaben in den darauffolgenden Tagen in schriftlicher Form an alle verteilt. Was passiert dann? Genau - … Hereinkommende Anrufe, Anfragen, Mitarbeitersorgen und –anliegen, das Finanzamt und so weiter… Irgendwie scheint es unmöglich zu sein, dieses Ziel im Kopf zu behalten. Es wird sehr rasch von einer monströsen Woge von Arbeitslast und Erledigungen überschwemmt und gerät bald in Vergessenheit. Einige Monate später, in einem weiteren Meeting, erinnert man sich „…genau, das wäre eine gute Idee – aber hatten wir das nicht schon einmal versucht“. So kann es sein, dass sogar gute Ideen wegen „Unbrauchbarkeit“ verworfen werden. Aber es fällt uns in diesem weiteren Meeting nicht schwer, wieder neue Ideen zu erschaffen. Und so werden neue Ziele gesetzt. Und dann? Richtig - Hereinkommende Anrufe, Anfragen, Mitarbeitersorgen und –anliegen, das Finanzamt und so weiter… Es liegt also offenbar nicht allein am Entschluss der Führungskraft, am Abtippen auf Papier, am Verteilen an die Mitarbeiter – woran dann? Zielen muss Leben eingehaucht werden Es ist einmal klar, dass man ohne Ziele ein Produkt der Umwelt wird, anstatt umgekehrt. Sie erinnern sich an das Blatt im Wind. Das wollen wir nicht sein, - wir wollen der Wind sein, der lenkt, verändert und erschafft. Es macht auch Sinn, dass man als Chef oder Abteilungsleiter nicht im Alleingang Ziele erreichen kann. Es sollte eine Mannschaft geben, die diesen Zielen folgt und danach arbeitet. Daher muss es soetwas wie Übereinstimmung hinsichtlich der Zielsetzungen geschaffen werden, sodass diese Ziele für alle wichtig sind und erreicht werden, während man dabei motiviert und engagiert ist. Das ist alles schön geschrieben, aber ist es auch erreichbar? Wir können jedenfalls festhalten, dass es nicht mit einem Papier in einer Schublade erledigt wird. Das Ziel muss langfristig, entschieden, fast schon starrköpfig und motiviert verfolgt werden, - und zwar von Ihnen! Es muss leben und am Leben gehalten werden. Und die Sache wird nicht gelöst durch immer bessere Ideen… Wege dies zu erreichen könnte in internen Kampagnen liegen, in Belohnungen für erreichte Unterziele, in fortwährender Belebung bei regulären Treffen uvm. Es ist auch klar, dass es nicht leicht fallen kann ein langfristiges Ziel am Leben zu halten. Marktführer zu sein ist toll, aber wird nicht von heute auf morgen erreicht. Möglicherweise sind inspirierende Unterziele dazu nötig? Diese Materie ist ein eigenes Wissensgebiet und kann im geschäftlichen Erfolg einen erheblichen Anteil ausmachen. Weiters ist es ein massiver Stressfaktor. Keine Ziele, falsche Ziele, verworfene Ziele – all diese Dinge kosten Nerven, Zeit und Geld und am Ende ist man immer noch nicht am Ziel. Sie wissen „Hereinkommende Anrufe, Anfragen, Mitarbeitersorgen und –anliegen, das Finanzamt und so weiter…“ Es hört leider niemals auf, solange man nicht entschieden hat kein Blatt mehr im Wind zu sein und die richtigen Aktionen setzt. Wir wünschen viel Erfolg dabei und stehen gerne, besonders durch unser Ziele-Coaching, zur Verfügung. Viel Erfolg wünscht das Team von BUSINESS SUCCESS
|